Unterschrift Notar

Die etwa eineinhalb Stunden, die ich gebraucht habe, um den Kaufvertrag der Stadt zu lesen, wirken lächerlich, bedenkt man, dass unser Notar das Ganze in 20 Minuten runterrattern konnte. Jetzt heißt es erstmal warten auf die erste dicke Rechnung.

Besichtigung eines VIO 420 im Allgäu

Um uns unser zukünftiges Haus besser vorstellen zu können war Hr. M. so nett, eine andere Familie, die genau so ein Haus gebaut hat, zu fragen, ob wir uns das einmal ansehen können. Familie G. hat „ja“ gesagt und so sind wir heute ins Allgäu gefahren um uns ein genaueres Bild von einem bewohnten Haus zu machen. Unsere Gastgeber wohnen dort mit ihren zwei Jungs. Somit ist das ein deutlich realistischeres Szenario für uns als die ganzen hippen Musterhäuser.


Ein paar Dinge sind uns hierbei besonders aufgefallen:

  • Die Spiesekammer in der Küche ist dafür, dass sie nur ~1,3 m² hat, erstaunlich groß
  • Der HWR wird extrem eng, wenn man dort die LWZ 304, eine Waschmaschine und einen Trockner und vielleicht einen Wäscheständer drin stehen hat
  • Das Arbeitszimmer im DG wirkt deutlich größer als erwartet
  • Der Kniestock von 1,6 m macht die Räume im DG fast schon zu vollgeschossen, da die Dachschräge nur noch einen sehr kleinen Teil der Wand trifft

Insgesamt war das ein sehr informativer und aufschlussreicher Termin. Das VIO ist für uns nun noch einmal attraktiver geworden. Vielen Dank an Familie G. für die Gastfreundschaft!

Besichtigung bei FingerHaus in Frankenberg

An diesem Wochenende waren wir bei FingerHaus in Frankenberg und haben uns dort die Produktion und das Bemusterungszentrum angesehen. Herr M. hatte uns dies bereits bei seinem ersten Besuch bei uns angeboten.

In der Produktion haben wir gelernt, dass in den zwei mittelgroßen Hallen etwa zwei Häuser pro Tag (~700 im Jahr) produziert werden und wie sich ein FingerHaus zusammensetzt. Alle Wand-, Decken- und Dachelemente werden hier bereits vorgefertigt, Fenster direkt mit Rollos ausgestattet und Wasserleitungen vorverlegt, so dass sie auf der Baustelle nur noch untereinander verbunden werden müssen. Aber seht am besten selbst.

Wichtiger noch war aber der Besuch im Bemusterungszentrum. Dort konnten wir uns bereits ein Bild davon machen, was alles im Standard dabei ist und wo wir wohl mit einem Aufpreis rechnen müssen. So haben wir zum Beispiel bereits sehen können, dass wir uns wahrscheinlich selbst um die Badamaturen kümmern werden. Ansonsten machen die meisten Ausstellungsstücke selbst im Standard einen hochwertigen Eindruck. Wir gehen davon aus, dass wir hier mit einem relativ kleinen Budget rechnen können.

Gespräche mit allkauf

In den letzten Wochen haben wir uns ein paar mal mit unserem Berater von allkauf getroffen. Wir konnten dort einen Haustyp finden, der uns gut gefallen hätte. 

Diese Gespräche mussten wir allerdings abbrechen, als wir das Gefühl bekamen, dass uns hier zu viel Druck gemacht wird, weil der Vertrag am Besten noch vor Weihnachten unter Dach und Fach sein sollte, weil sonst das Angebot nicht gehalten werden könne. Bei diesem Vertrag hätte es sich wohl nur um einen Vorvertrag gehandelt, „aus dem man auch problemlos wieder rauskommen würde“. Im Kleingedruckten konnten wir dann allerdings einige Passagen finden, die für uns ganz anders klangen. So hätten wir zum Beispiel auch bei einem Finanzierer der Wahl von allkauf anfragen müssen, hätten wir die Finanzierung selbst nicht auf die Beine gestellt bekommen oder hätten uns auch noch um ein anderes Grundstück bemühen müssen. 

Wir haben uns dazu entschieden hier auf unseer Bauchgefühl zu hören und nichts über’s Knie zu brechen. Daher ist allkauf für uns erstmal nicht weiter im Rennen.

Zusage Grundstück

Wir die Zusage erhalten, dass wir eins der Grundstücke im Neubaugebiet bekommen werden! Wir wissen noch nicht genau welches, aber das wird sich in den nächsten Wochen wohl klären.

Insgesamt wurden 16 Grundstücke erschlossen. Zwei davon werden ersteinmal nicht vergeben, solange ein bereits bestehender Nachbar dort seine Landwirtschaft betreibt. Fünf wurden direkt im Dorf verteilt. Bleiben also neun Grundstücke über. Darauf kamen etwa 150 Bewerber. Wir sind durch das Auswahlverfahren auf Platz 9 gelandet. Glück gehabt!